“I love what I do” - Tag 18
Dezember 20th, 2007Zu fortgeschrittener Stunde möchte ich trotzdem noch kurz das Wort ergreifen, denn heute war wieder ein sehr ereignisreicher Tag. Nach gestrigen Terminen dann heute das Büro-Chaos. Man glaubt ja gar nicht, was noch “mal eben” erledigt werden will. Egal. Nein, nicht egal. Schön, wenn der Schreibtisch erkennbar leerer wird. Schreibtisch aufgeräumt, Kopf aufgeräumt. So sollte das sein, oder? In Stücken ist da vielleicht auch etwas dran, aber so ganz werde ich wohl nie damit einig, alles immer akurat zu haben. Das Problem ist nämlich, dass ich dann nichts mehr finde. Auch vermeintlich unorganisierte Stapel haben ihre ganz bestimmte Struktur - oder bekommen sie nach einiger Zeit, und dann sollte man mit dem Aufräumen vorsichtig sein.
Nadja und ich haben bspw. heute aus einem solchen Stapel wieder einiges herausgefischt, was uns auf neue Ideen gebracht hat. Na also! Doch was dran am kreativen Chaos.”I love what I do” wächst und gedeiht. Im Moment kommen zwar wenige Statements aber dafür doch jeden Tag etwas, vor allem Lob und Glückwünsche zu unserer Idee. Das macht froh! Heute Abend habe ich die Lektorin für unser geplantes Buch gewinnen können. Prima! Natürlich wird auch sie Sponsor. Sie ist sehr motiviert, dabei zu sein und ist gespannt, was wir vorhaben. Was wir vorhaben? Motivieren auf jeden Fall!
In Gesprächen heute Abend (war auf der BPW Weihnachtsfeier - Business and Professional Women Frankfurt) habe ich wieder das Feedback bekommen: Es geht so Vieles, wenn man es nur angeht. Eine Frau berichtete bspw. über Erlebnisse in den USA, wo man Menschen, die eine Dienstleistung erbringen - egal, welche - sehr wertschätzt. Da ist der Servicemitabeiter hoch angesehen, oder der Selbstständige, der schon einige Male Schiffbruch erlitten hat und es wieder probiert hat - diesmal mit Erfolg. Kinder fallen doch auch mal vom Rad bevor sie fahren können, und das nicht nur einmal, oder? Warum also nicht probieren? Experimentieren? Neues wagen?
Wie ist das eigentlich mit der Selbstverantwortung? Ist das nicht ein gutes Gefühl, selbst Entscheidungen treffen zu können. Nun - es birgt auch das Risiko, einmal hinzufallen und die Verantwortung auch dafür selbst zu übernehmen. Aber wächst man nicht gerade daran? Die Sonne ist nämlich heller, wenn man sie länger nicht gesehen hat. Philosophische Nachtgedanken …Ich wünsche mir weiterhin viele Statements. Also mitmachen bitte! Vorausgesetzt, Sie lieben was sie tun. Und eine kleine Spende zum Statement wäre schön. Tut nicht weh und macht auch ein gutes Gefühl.
Morgen ist ein neuer Tag. Nicht mehr lange bis Weihnachten, und doch passiert noch so viel.
Lieben Gruss, Patricia