“I love what I do” - Tag 16
Es geht auf Weihnachten zu. Früher als Kind merkte ich das vor allem daran, dass die Spannung stieg. Da wurden Lichterglanz und Vorfreude, Geruch nach frisch gebackenen Keksen und Duftkerzen noch wirklich wahrgenommen. Und heute? Ganz ehrlich - überall Hektik und vor allem hektische Menschen, die für das “besinnliche” Fest, sehr unbesinnlich Geschenke kaufen (müssen). Nun, mit dem richtigen Blick findet man immer irgendwo etwas Weihnachten. Ein Lächeln, ein freundlicher Gruss, eine aufgehaltene Türe, ein Regenschirm, der einem spontan angeboten wird, wenn man ins Taxi einsteigt. All diese kleinen Gesten sind doch ein wenig Weihnachten.Vielleicht sollten wir uns mal wieder darauf besinnen, wie viel Kraft man daraus nehmen kann? Und wie viel leichter das Leben gerade durch diese vermeintlich kleinen Gesten wird?
Natürlich, gerade die Vor-Weihnachtszeit ist im Geschäftsleben kein Zuckerschlecken. Was nicht alles noch zu erledigen ist. Oft ist Jahresende gleich Geschäftsjahresende, und die Planung für das neue Jahr läuft auf Hochtouren. Die letzten offenen Themen des alten Jahres sollten möglichst noch vor Weihnachten vom Tisch - der Monat ist kürzer. Auch wir spüren, was alles passiert ist im Laufe des Jahres, was es Neues gab im Vergleich zum alten Jahr. Klar, wir sind ein junges Unternehmen, und da kommt so manche Idee auf den Tisch. Einige werden verworfen (über die lachen wir meist), einige werden verfolgt, wobei uns unser unverwüstlicher Optimismus hilft, dranzubleiben und auch Ungewöhnliches einfach einmal auszuprobieren.
Genau so ist auch “I love what I do” entstanden. Wir müssten eigentlich … nein, nein, wir machen das jetzt, und wenn aus Neugier! Diese Woche nur noch zwei geschäftliche Termine, aber auch zwei Pressetermine zu Initiative. Morgen treffen wir uns mit der “Giessener Allgemeinen Zeitung”, die die Initiative als Idee und Motivator interessant finden - zumal sie von zwei Unternehmen aus der Region ins Leben gerufen wurde. Dann gibt es Interesse an der Initiative bei der Zeitschrift “existentielle”, die gerade Gründerinnen immer wieder Mut macht, die eigenen Ideen zu verfolgen, mit Passion ans Werk zu gehen, die richtigen Ziele zu stecken und konsequent zu verfolgen. Das passt doch wunderbar zu uns!
Derzeit kommen weniger Statements in der letzten Woche vor Weihnachten, so dass wir uns auch den letzten geschäftlichen Aktivitäten widmen können. Und mir helfen meine Vierbeiner kräftig dabei, erst gar keine Weihnachtsstress aufkommen zu lassen. Ja, wirklich. Kleine 5-Minuten-Auszeiten oder die Mittagsrunde (die z.Zt. etwas kürzer ausfällt) durch die kalte Winterluft, die wir jetzt endlich haben, tun Wunder. Und wenn es die Zeit erlaubt am Wochenende ab auf die große Mounti-Runde mit Checheni, dem langbeinigen Riesen-Paket durch die winterliche Landschaft. Herrlich!
Noch 4 Tage bis zum Wochenende, es passiert also noch etwas. Da bin ich sicher.
Lieben Gruss, Patricia