“I love what I do” - Tag 9
Wir starten in eine neue, spannende Woche. Hoffentlich mit weniger Regen. Einige Termine stehen an, dennoch arbeiten wir natürlich auf Hochtouren an unserer Initiative weiter. Heute morgen begann der Tag mit einem sehr netten Telefonat mit Hubert Schwarz.
Ein bewundernswerter Mensch, der nicht nur durch seine Extremstleistungen auf dem Rad auffällt (wer fährt schon 5000km nonstop quer durch Amerika? Oder in 80 Tagen um die Welt - auf dem Rad wohlgemerkt) sondern ebenso als Unternehmer, Coach und Management-Trainer sowie mit seinem sozialen Engagement für Kinder im In- und Ausland. Mit seiner Frau Renate Schwarz hat er die Hubert Schwarz Stiftung gegründet, die wir mit unserer Initiative unterstützen. Auf diese Kooperation freuen wir uns besonders, da wir wissen, dass das Engagement und Geld unserer Sponsoren dort richtig ankommt. Außerdem ist er ein hervorragendes Beispiel dafür, was aus eigenem Antrieb machbar ist. Und dafür muss man sicher nicht gleich um die Welt radeln. Eine optimistische Sicht auf die Dinge ist wohl ein guter Anfang.
Ja, wir geben es zu. Auch wir stellen uns die Frage: Ist Optimismus überhaut “en vogue”? Als Beraterin begegne ich unterschiedlichsten Problemen und Fragen in Unternehmen. Macht es Sinn, eine positive Weltsicht in die Unternehmen zu tragen? Wir kommen immer wieder zu dem Schluss: Ja, es macht Sinn! Denn es macht den Weg zur Lösung leichter, beschwert bestehende Probleme nicht zusätzlich mit dicken Steinen auf dem Lösungsweg. Ist es wichtig, dass die Menschen Ihre Aufgaben lieben? Nun, die Gegenfrage: Warum soll es NICHT wichtig sein? Man beobachte Kinder, wenn sie in einer Aufgabe, einem Spiel “versinken”. Sie sind ganz bei der Sache, erfinden, entwickeln, bringen immer wieder neue Ideen ein und werden ungeheuer produktiv. Diese Produktivität entwickeln auch Erwachsene. Mihaly Csikszentmihalyi, der bekannte Kreativitätsforscher und Buchautor spricht von “Flow”, was soviel besagt, wie ganz in einer Aufgabe aufzugehen. Daraus entstehen die besten Ideen. Werber wären ohne Flow geradezu aufgeschmissen. Warum sich also diese Chancen verbauen, weil im traditionellen Unternehmens-, Industrie- und Bankenalltag der graue Ernst der Lage regiert? Und das Bewährte, das Altgediente? Wir sagen: Es sind neue Ideen gefordert! Engagement, Leidenschaft, Enthusiasmus, innere Beteiligung. Nadja brachte mir heute morgen ein Adventsgeschenk:
Ist ein wunderschönes Blechschild, und hängt nun direkt vor meiner Nase. Irgendwie muss ich lachen, wenn ich es sehe. Denn heute habe ich mich kurz geärgert - sehr unsinnig - und mein Sohn kommentierte dies promt mit dem Hinweis, einen Blick auf das Schild zu werfen. Recht hat er! Denn die Krux ist eben, dass ein Schild mit der Aufschrift “Lächeln” zu irgendetwas führt, was Lächeln sein soll. Verbotenes Meckern führt - zumindest bei mir - zu diesem netten Trotz, der mich die Alltags-Ärger-Falle schneller erkennen und cool umschiffen lässt.
Morgen geht es weiter. Ich freue mich auf einen - wieder einmal - spannenden Tag. Terminvorbereitungen für Coachings stehen an, neue Kontakte warten auf Rückruf und auf den ersten Anruf von uns. Schließlich brauchen wir noch jede Menge Mitmacher und Sponsoren. Gut, dass wir Optimisten sind!
Lieben Gruss, Patricia