“I love what I do” - Tag 100!

März 12th, 2008

Nun, am Tag 100 unserer Initiative da lohnen sich doch ein paar Worte, oder? 

Die Messe-Aktivitäten haben unser aller Engagement gefordert. Mit viel Spaß und Erfolg. Doch jetzt geht´s weiter. Nicht nur im Geschäft, sondern auch mit unserer Intitiative. Auch auf der didacta haben wir auf einem großen Plakat von “I love what I do” berichtet, und die Resonanz war durchweg positiv. Man meint sogar, dass so mancher aufatmet, einmal sagen zu dürfen: “Ja, etwas zu bewegen, macht Spaß und Sinn - und es geht!”

So haben uns einige interssante Menschen ihre Statements geschickt. Was natürlich auch wichtig ist, ist das damit verbundene Engagement. Die Hubert Schwarz-Stiftung ist ganz bewusst unser Partner für diese Initiative, denn erstens paßt das persönliche Engagement von Hubert Schwarz genau zu unserem “Mission Statement”, und zweitens wissen wir, dass jeder Cent dort richtig ankommt. In Zeiten, in denen ein Skandal den nächsten jagt, können wir durchaus eine gewisse Skepsis verstehen, wenn es um Spenden geht. Deshalb waren wir selbst sehr kritisch bei der Auswahl und haben bewusst keine große Organisation gewählt, in der unser Beitrag vermutlich nicht einmal für den Verwaltungsaufwand reicht.

Ins Staunen versetzte uns selbstverständlich die Tatsache, dass ehrenamtliche Organisationen bezahlte Beratungsleistungen in Anspruch nehmen. Wir sind auch ein Beratungsunternehmen und beraten die Unternehmen, die solche Leistungen an NGOs anbieten wie folgt: Wie wäre es mit einer unbezahlten Leistung im Sinne des Gemeinwohls? Geld zu verdienen an Spendengeldern, das verstehen wir nicht so richtig. Aber wie hat Einstein schon gesagt: “Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur in ihr zurecht finden.”

Dann rücken wir uns mal zurecht und setzen unsere Initiative fort. Einiges ist in Planung. Weitere PR-Aktivitäten (unbezahlt!), ein großer Event zugunsten der Stiftung und natürlich brauchen wir Ihr Statement. Motivieren Sie andere Menschen, etwas zu wagen und zu bewegen. Das macht Spaß und Sinn!

Lieben Gruss,Patricia

Erfreuliche Nachwehen des Trainings-Preises!

März 12th, 2008

Hatte ich schon einmal geschrieben, dass ich öfter schreiben möchte? Ja, in der Tat. Ich sollte öfter schreiben, aber die Nachwehen all der Aktivitäten um den Trainings-Preis 2008 sind doch sehr intensiv.

Das Team freut sich natürlich mit allen Beteiligten, Praktikantinnen, Kunden und Freunden sehr über die Auszeichnung. Wir haben gewagt und gewonnen. Anfänglich hat man uns schon aus den Augenwinkeln betrachtet und vermutlich haben einige in der Wirtschaft aktive Menschen gedacht: Ich, die Führungskraft soll da mit der Pelznase auf und abgehen? Was sollen denn meine Leute, meine Chefs, meine Kunden da denken? Nun, heute sagen wir stolz, sie werden denken: “Sieh mal, unser Chef, der macht mal was wirklich Neues, bekommt endlich einmal richtiges Feedback und hat einige neue Impulse bekommen.” Und Spaß macht das Trainieren dabei auch noch.

Wir haben festgestellt, dass sich die Teilnehmer/-innen bei unseren Trainings gemeinsam mit den Hunden sehr schnell aklimatisieren, die Gruppe ist sofort gemeinsam aktiv, und der Ideenreichtum, der in den bisherigen Trainings gereift ist, hat sogar uns erstaunt. Das Zauberwort “Authentizität” scheint wirklich ein solches zu sein. Denn lassen die Menschen sich erst einmal auf etwas Neues ein, dann laufen sie zur Hochform auf. Das weckt Kreativität, Spontaneität und schärft die Wahrnehmung. Braucht man das etwa nicht im Business? Da gab es Businesspräsentationen, die haben uns so überzeugt, dass daraus neue Kooperationen entstanden sind (quasi eine gegenseitige Überzeugung durch einen kleinen aber wirkungsvollen “Aha-Effekt”).

Den “Aha-Effekt” haben wir sehr genießen dürfen die letzten Wochen. Das Medien-Interesse an unserer Arbeit ist groß, viele Kundenanfragen möchten gerne bearbeitet werden (im April kommt unsere erste Kundin aus New York!), unsere neuen Ideen und Konzepte reifen und man darf gespannt sein auf das Jahr 2009. Denn nach Silber kommt ja Gold! Wir haben noch viel vor.

Neben all dem darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass wir außer der Ehre des Preises auch noch sehr viele nette und interessante Bekanntschaften gemacht haben. Es gibt noch Miteinander und so viele gute Ideen in unserem Land. So viele Menschen, die etwas bewegen. Das lässt hoffen!

Liebe Grüsse,Patricia

Der grosse Tag - Die Gala im Haus der Wirtschaft

Februar 22nd, 2008

Lange haben wir nichts berichtet. Gut, das müssen wir ändern. Fangen wir an, denn heute ist unser großer Tag!

Die coach dogs sind auf der Messe. Die didacta in Stuttgart hat vor 4 Tagen Ihre Pforten geöffnet und die coach dogs sind dabei! Spannende Tage, viele Vorträge, Gespräche und staunende Gesichter! Denn Standpersonal mit vier Pfoten hat man auf der didacta bisher nicht gesehen.

So ist Checheni, unser vierbeiniger Trainer natürlich auch sehr stolz, hier im großen Rahmen auf dem Stand des BDVT seine Kompetenzen zu präsentieren. Hier ist alles live, und das macht natürlich dem gesamten Team am meisten Spaß - die Herausforderderung!

Heute Abend dann wir es spannnd. Der “Internationale Trainings-Preis 2008″ wird verliehen. Eine feine Gala wartet auf viele Gäste, Trainerkolleginnen und Kollegen, insgesamt 17 nominierte Konzepte, die alle hier auf der Messe vorgestellt werden.

Der coach dogs freut sich natürlich auch sehr, dass er dabei sein darf und die Spannung steigt von Minute zu Minute. Wie werden wir abschneiden? Natürlich wird (fast) das gesamte Team Patricia, Nadja, Boris, Sabrina & Checheni dabei sein. Thomas ist in Paris. Aber er wird natürlich im Nachhinein mit uns feiern. Denn egal welchen Preis wir erhalten. Ein sehr schöner Erfolg ist schon, dabei zu sein. Die Kommentare und Reaktionen der Messebesucher zeigen es uns deutlich.

Drückt uns die Daumen. Morgen mehr!

Patricia

“Good bye Schweinehund” - Woche 4+5

Februar 4th, 2008

Ich kann es nicht anders ausdrücken. Dass Woche 4-5 nun hier in einem Schwung Platz finden, ist wohl einfach der wahnsinnig schnell verfliegenden Zeit zu verdanken. Aber eins ist ja auch viel wichtiger: Die Zeit zu laufen war da - eine Frage der Ehre! Und was soll ich sagen? Ja, auch in Woche 4+5 wurde der Streakrunning-Selbsttest erfolgreich fortgesetzt. Und zwar mit allen Optionen, denn bspw. wettertechnisch war alles dabei, von eisiger Kälte über matschige 15 Grad.

Woche 4 hat wirklich angestrengt. Kaum mal eine Minute zum Durchatmen. Das coach dogs-Team ist in Messevorbereitungen und hat quasi minütlich das Gefühl, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Und mitunter stellt man fest, dass das Gefühl einen nicht trügt. Nun, und so wurde die Woche 4 lauftechnisch eher anstrengend, da beim Laufen nicht das ersehnte Leichtlauf-ich-will-immer-weiter-Gefühl eintrat sonder vielmehr das Ich-kann-mir-das-jetzt-gar-nicht-leisten-Gefühl. Also raus, schnelle Runde und ab an den Schreibtisch.

Vielleicht wars auch gar nicht nur die Arbeit sondern das berühmte “Plateauing”. Man merkt, dass man einfach nicht weiter kommt. Und so habe ich entschieden, mal einen Tag “Streakwalking” (nein, nicht schummeln - in Jogging-Outfit mit kleinen Kurzetappen im Laufschritt dazwischen), einzulegen. Und siehe da, das mit der Regeneration ist doch nicht so unklug (ja, ja, verstanden!).

Die Woche 5 war einfach - ein Hochgefühl! Meine gute Laune muss sich wohl positiv auf die kleinen Schweinehunde ausgewirkt haben, denn diese haben sich im Feld nicht einen Meter von mir entfernt. Einfach nur Freude! Und nach jetzt knapp einem Monat kommt nun schon wieder ein wenig das “Will-raus-Gefühl”, was den inneren Schweinehund ziemlich alt aussehen lässt. Ja, ich will raus. Nach ein paar Metern Einlaufen, läuft´s wie von selbst. Gerade die eisigen Morgende, wenn überm Feld die rote Wintersonne erscheint, lassen erahnen, dass viel nicht mehr schief gehen kann, wenn der Tag so beginnt. Und genau so ist es dann auch.

Und dann: vor zwei Tagen endlich wieder mal ein langer schönen Lauf mit guten Gedanken, schön locker und ohne Zeitdruck. Wunderbar! Und gleich wird auch alles viel klarer. Das Mehr an Sauerstoff macht sich bemerkbar beim Schreiben (!), Texten, Ideen entwickeln. Und ich muss wieder einmal sagen: Es lohnt sich, sich zu überwinden. Einmal den Schweinehund überlistet, so wird aus dem anfänglichen Kampf ein morgendliches Wellness-Erlebnis erster Klasse.

Die Woche 6 hat genau so heute morgen begonnen. Eigentlich wenig Zeit, wurde aus der ursprünglich geplanten Kurzrunde dann doch eine lange. Und siehe da: Der Rest des Tages lief wie am Schnürchen. Das Mehr an Zeit für den Lauf habe ich 3 x wieder reingeholt durch schnelleres Denken und Anpacken. Und die gute Laune als Nebeneffekt ist auch nicht gerade hinderlich fürs Geschäft.

Da bin ich selbst mal gespannt, wie es die Woche weitergeht, denn heute ist bereits Montag. Am kommenden Sonntag gibts dann wieder mehr von zwei- und vierbeinigen Streakrunnern.

Motivierte Schweinehund-Grüsse,
Patricia Elfert

“Good bye Schweinehund” - Woche 3

Januar 20th, 2008

Woche 3 bestanden! Jawohl, jeden Tag gelaufen. Meist morgens. Nur zweimal Abends. Habe noch einmal festgestellt, dass es mir morgens schwerer fällt, die müden Knochen in Gang zu bringen als Abends. Allerdings - einmal eingelaufen, dann ist es wunderbar. Sehr unterschiedliches Wetter diese Woche und sehr unterschiedliche Stimmung, da eine Woche vieler wichtiger Entscheidungen und Überlegungen - aber das wird jetzt zu privat. Was aber wichtig ist: Ich kann nochmal bestätigten. Gerade wenn wichtige Entscheidungen anstehen, wenn man seine Gehirnzellen vollzählig benötigt, ist laufen ein Wundermittel. Das hat diese Woche sogar den Schweinehund überzeugt, der sich merklich zurückgehalten hat. Und das hat mich dann gleich so ausgeglichen gemacht, dass auch meine schweinehundigen Begleiter sich mehr als vorbildlich benommen haben. Keine wilden Hasenjagden, kein wildes Gebell beim Anblick anderer Schweinehunde. Brave Begleiter!

Eine Herausforderung gab es. Gestern waren wir in Hamburg, was immerhin eine 420km Fahrt ist. Früh los und spät zurück. Wieder in Lich angekommen sind wir fast gegen Mitternacht. Kalt wars nicht aber der ganze Tag glänzte mit Dauerregen. So auch bei Ankunft. Es half nichts: Checheni und ich mussten raus. Nun, was ein echter Streakrunner ist, der läuft auch nachts (das ist richtige Motivation, was?). Gesagt und dann doch und wirklich getan: Checheni und ich also raus in die Nacht. Vorfreude ist was anderes. Aber dann: Was soll ich sagen? Ein wunderbarer Nachtlauf. Wir kamen wieder. Durch und durch nass aber glücklich. Geschafft! Belohnt haben wir uns mit laaaaaaaange Schlafen heute morgen und einem gemütlichen Nachmittagsläufchen.

Nun, vielleicht sind einige Tips an dieser Stelle hilfreich. Schließlich können wir ja bereits aus einem reichen 3-wöchigen Erfahrungsschatz schöpfen:

Warum Streakrunning?

Es ist ein Committment an sich selbst. Und wer belügt sich schon gerne selbst (selber schuld!). Es gibt keine Schlupflöcher. Die Regel ist einfach: Jeden Tag!

Es gibt keine Zwang, eine bestimmte Strecke, km-Zahl, Geschwindigkeit zu laufen. Und die minimalen 1,6 km sind wirklich für jede/n zu schaffen.

Ach ja, was ist mit dem normalerweise in allen Trainingsplänen empfohlenen Trainingspausen-Tag? Ganz einfach: Der dient nicht mehr als Ausrede! Plötzlich gibt es mehr Trainingspausen-Tage als Training. Die sind ja wichtig für die Regeneration. Haben wir alle gelernt. Leute, keine Ausreden!!!
1,6km sehr, sehr langsam fast im Schritttempo sind in meinen persönlichen Streakrunning-Regularien erlaubt. Und das ist pure Regeneration an der frischen Luft. Bedingung: Man schmeißt sich vorher in die Laufklamotten - sonst ist es ein Spaziergang! Es geht einfach darum: Man macht es!

Was auch noch hilft: Ein kleines “Schweinehund-Tagebuch”. Einfach kurz jeden Tag notieren, dass man draußen war, vielleicht auch wie lange und wo, wie man sich gefühlt hat. Wars schwer oder leicht etc.? Man muss dafür nicht extra den “Mit den Schafen von Glennkill durch das Jahr Taschenkalender kaufen” - kann man aber.

Und das wichtigste: Mal in sich hineinfühlen, wie es sich anfühlt, den kleinen Stinker da, der keinen Regen mag und Bewegung jetzt vor dem wichtigen Termin schon gar nicht, der sich wehrt, Ausreden sucht, rumbockt und heult jeden Tag ein wenig leichter zu ignorieren und/oder ihn gleich mit zu motivieren.

Ja, genau. Motivieren Sie andere Schweinehunde. Das macht dann - wie bei allem anderen auch - gleich doppelt Spaß.

Schweinehund-Grüsse für die nächste aufregende Woche,
Patricia

“I love what I do” - Tag 42

Januar 15th, 2008

Es gibt wirklich sehr gute Neuigkeiten: Am Freitag haben wir einen neuen Sponsor gewinnen können. Die Firma Weinor aus Köln engagiert sich für die Initiative und spendet einen großzügigen Betrag an die Hubert Schwarz Stiftung. Wir freuen uns sehr! Denn das kontinuierliche Feedback zur Initivative bestätigt uns darin, dass in Deutschland sehr viele positive Dinge passieren. So gibt es Unternehmen, die  gut auf “Kurs” sind, sprich erfolgreich - und die dabei die Menschen, die diesen Erfolg erwirtschaften nicht aus dem Blick verlieren. Genauso sieht man das nach unseren Informationen auch bei Weinor. Es ist doch auch irgendwie so logisch, dass die Menschen, die die täglichen Kontakte zu Kunden, Lieferanten und auch in ihren Teams zu anderen Kolleginnen und Kollegen haben, den maßgeblichen Erfolg eines Unternehmens ausmachen. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen: Zahlen machen kein Geschäft, aber Menschen machen Zahlen. Das, was rauskommt, hat meistens damit zu tun, was man eingibt. Auch logisch, und doch so oft nicht wirklich umgesetzt.

Und noch eine Neuigkeit: Der erste Presseartikel ist da: Der Giessener Anzeiger bringt unser Interview (Artikel demnächst auf der Internetseite unter presse zu finden), während dessen ich in puren Enthusiasmus ausgebrochen bin, denn ich habe wirklich zu Frau John (die Reporterin) gesagt “Es ist die totale Leidenschaft”. Das sag ich gerne noch einmal: ES IST DIE TOTALE LEIDENSCHAFT! Nadja und ich arbeiten derzeit gerade wieder an einigen neuen Konzepten, und es ist wirklich Arbeit. Doppelter Einsatz ist gefragt, Vieles bleibt liegen, manch schlaflose Nacht steht an, private Verabredungen werden verschoben. Aber die Herausforderung ist groß und gut. Und durch die Initiative die Bestätigung, dass wir nicht die Einzigen sind, die mit Leidenschaft am Werk sind. Das bekommen wir ja durch zahlreiche Statements bestätigt. Das tut so gut!

Da zitiere ich doch zum Schluss noch einmal gerne den Apple-Boss:

“stay hungry, stay foolish!” Ein guter Rat!

Zauderer und Zögerer würden dem natürlich nicht zustimmen. Müssen sie ja auch nicht. Wir bleiben dran und berichten, denn wir erwarten einige spannende Erlebnisse die nächste Zeit. Die Initiative wird übrigens auch während unseres Messeaufenthaltes am eigenen Stand der didacta 2008 in Stuttgart groß präsentiert. Ein Besuch lohnt sich! Und nicht vergessen: “I love what I do” - Weitersagen!

Lieben Gruss,
Patricia

“Good bye Schweinehund” - Woche 2

Januar 15th, 2008

Good bye Schweinehund scheint ein gutes Motto zu sein. Woche 2 Schweinehund besiegt. Ja, das sage ich nicht ohne einen gewissen Stolz, denn das Wetter und zahlreiche Autofahrten, Termine und abendliche Dunkelheit hätten so manche Ausrede plausibel gemacht. Nach bspw. anstrengendem Tag, der wieder einmal länger wurde als geplant, dann vor der Ruhephase noch schnell die Laufschuhe an, großen Schweinehund Checheni an die Abendleine (mit Leuchtis) und ab raus in die dunkle Kälte. Und, was soll ich sagen? Es war grandios. Zwei Abende habe ich das so praktizieren müssen, da morgens aufgrund einiger Termine einfach zu wenig Luft war, und es war - wunderbar! Einmal eingelaufen, kamen die besten Gedanken, das Tagesresumé, die Idee für morgen usw. Es lief sich auch leichter als in der morgendlichen Kälte. Körper und Geist waren wohl vom Tagewerk besser eingestimmt auf Bewegung, und so waren es gewiss einige Meter mehr als die 1,6 “muss”-km, wenn auch nicht gerade Mini-Marathons.

Am Wochenende dann die Morgenläufe mit kleinem Schweinehund Funny. Mal abgesehen von einigen Unterbrechungen dank versammelter Hasen und der darauf folgenden Interventionsmaßnahmen (Jagd-Schweinehund Funny!), waren auch diese Erlebnisse, weit entfernt von Zwang oder schwerer Mühe. Lockere Läufe, die prima Lust auf Frühstück gemacht haben. Aber mal wirklich ganz ehrlich: Natürlich hat Schweinehund in den ersten Minuten vor endgültigem Aufraffen immer noch das Ruder fest in der Hand. Ohne die kleinen Siege geht gar nichts. Über die Schwelle muss ich nach wie vor. Aber ohne “Streakrunning” hätte ich schlechte Karten - garantiert. Denn jetzt lass ich ja nicht einfach einmal alles hinten über kippen, nein, jetzt fürchte ich, da zu stehen und dieses allerkleinste Vorhaben von 1,6 km gekippt zu haben - endgültig. Einmal gekippt und Aus für 2008. Eine Schmach, oder?

Und so? Voll stolz präsentiere ich die schweinehundbesiegte Woche 2 und habe für Woche 3, die heute begann bereits heute morgen vorgelegt, in eisiger Kälte, Wind, mit schon viel leichteren Knochen und - Schweinehund-Guter-Laune! Na, wenn das kein guter Anfang ist????

Schweinehund-Grüsse bis nächste Woche,
Patricia

“Good bye Schweinehund” - Woche 1

Januar 10th, 2008

Zunächst dachte ich, das macht gar keinen Sinn, meine wieder erwachte Laufleidenschaft in diesen coach dogs Blog zu setzen, aber dann kam alles anders, und zwar mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Runner´s World. Schon früher habe ich die (übrigens mit neuem Layout und freischer Aufmachung jetzt noch interessanter gewordenen) Fachlektüre für Bewegungsfreudige öfter gelesen, primär, um mich wieder einmal zu motivieren, den Körper in Schwung zu bringen.

Das ist wichtig bei mir, denn ich gehöre zu den Menschen, die durch körperliche Bewegung nicht nur den Körper sondern ebenso den Geist in Form bringen. Mein Gehirn braucht einfach Bewegung und meldet sich nach dem kleinsten Trainingslauf mit Lösungen lang durchgegrübelter Probleme, Antworten auf brennende Fragen oder einfach guten Ideen. Ja, es könnte so einfach sein. Schuhe und Laufsachen an und ab geht´s - wäre da nicht, na wer wohl? Der Schweinehund. Und was soll ich sagen? Ich habe gleich 3 davon wobei einer sich die Rolle des Chef-Schweinehundes zu eigen gemacht hat und diese perfekt auslebt - vor allem jetzt gerade - im Winter!

Chef-Schweinehund Checheni und seines Zeichens Rhodesian Ridgeback, hat es sich zur Passion gemacht, lange zu schlafen. Draussen kalt und nass = Streik. Und tragen Sie mal einen 40 kg Schweinehund bei Regen vor die Türe! Aber wie schon geschrieben, ab dieser Woche ist alles anders.

Dank Runner´s World bin ich seit Samstag letzter Woche ein “Streakrunner”, ein Serienläufer. Laufen in Serie halt, also jeden Tag. Streakrunner darf sich nennen, wer ein Jahr lang jeden Tag läuft. Und zwar mindestens eine Meile = ca. 1,6 km. Wow! (Wer mich kennt, weiß, dass ich Tom Peters Fan bin, und der spricht immer von Wow!-Projekten). Ich erkenne. Das ist es! Mein Wow!-Projekt. Seit genau 5 Tagen (juhu! Ich habe SOFORT angefangen. Direkt. Nicht morgen oder irgendwann, nein SOFORT) gibt es keine Ausreden mehr. Ich muss ja nur 1,6 km. Das ist von zu Hause aus bei Lidl um die Ecke, dann an den Pferdeställen rechts und immer geradeaus durch die Felder, dann am Bahnhof vorbei und wieder zurück. Das war´s! Das schafft jeder Schweinehund! Auch meiner nach anfänglichem Zögern und dem Hervorziehen der besten Leckerchen auf der Welt, die es leider nur draussen gibt - auch bei Regen!

Und das Beste: Sind Schweinehund und ich erst einmal draussen, laufen wir zwar am Bahnhof vorbei, aber dann einfach weiter. Freiwillig! Und unter 4km sind wir selten zurück. Denn mal unter uns: Es ist ja im Grunde nur der Anfang, das Aufraffen gerade jetzt im Winter im Nebel und Nieselregen. Schweinehundewetter eben.

Aber aufgeben? Wo doch schon einmal 5 Tage geschafft sind (was sage ich nach 30 oder 136 oder 265 Tagen)? Kommt nicht in Frage. Das ziehen wir durch, Schweinehund und ich. Komme was wolle.Eins ist klar: Streakrunning macht stolz. Nicht nur 42,irgendwieviele Kilometer. Der kleine Triumpf dafür jeden Tag. Wow! Warum hat das eigentlich keiner geschrieben in der Runner´s World?

Good bye Schweinehund ist der Beginn einer wundervollen Gewohnheit, über die ich ab jetzt jeden Sonntag berichte. Genau hier! Und wehe, jemand erwischt mich beim Schummeln. Kommt nicht in Frage!

Liebe Grüsse an den Schweinehund, Patricia

“I love what I do” - Tag 38

Januar 10th, 2008

Und wieder sind 10 Tage vergangen. Jahresanfang, man sollte meinen, 10 ruhige Tage. Langsam warm werden fürs neue Jahr, neue Aufgaben, neue Herausforderungen. Genau, neue Herausforderungen gibt es in der Tat. Und wieder mal im Turbotempo! 

Es reifen neue Ideen für ein neues Geschäftsmodell - mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Und die Messevorbereitungen für die didacta 2008 in Stuttgart nehmen natürlich einen großen Anteil Zeit in Anspruch.

Und auch bei “I love what I do” tut sich etwas: Wir haben eine Zusage von Astrid Schilling vom Werbebüro in Düsseldorf, die unsere Postkarte zur Initiative im Rahmen eines Sponsoring gestaltet.Und gedruckt wird sie ebensfalls von Sponsoren, der Druckwerkstatt Fernwald. An dieser Stelle DANKE für den Einsatz.

Dann kann es ja weitergehen. Anita sitzt auch schon in den Startlöchern und macht uns eine schöne Präsentation zurecht, die wir auf der Messe an die Wand werfen. Wir brauchen nämlich noch eine ganze Menge Statements, denn wir sind nach wie vor neugierig, ob es in diesem Land wirklich mehr Optimisten und Macher als Bedenkenträger gibt.

Da bleibe ich doch gleich mal bei den Bedenkenträgern. Das Christkind bringt bei uns fast immer Bücher. Da können wir gar nicht genug von haben. Lesen ist einfach fantastisch. Man taucht ein in gerade gelesene Gedanken eines anderen Menschen, in andere Welten, spannende Geschichten und ist auf den Sofa zu Hause irgendwie doch mittendrin. Eintauchen in die Gedanken eines anderen Menschen konnte ich zu genüge beim Kreuz und Quer Lesen des inspirierendsten Wirtschaftsbuches, was ich je gelesen habe: “Re-Imagine” von Tom Peters. Lesen Sie es! Bitte! Ruhig kreuz und quer. Geht fast gar nicht anders, aber lesen Sie es! Wenn Sie offen sind, Kritik vertragen können, wachgerüttelt werden wollen, schräge Gedanken zulassen, dann ist es etwas für Sie. Bestimmt! Es hat mich ungeheuer inspiriert die letzten Tage, und vielleicht hat es auch einen Impuls gesetzt für die neue Geschäftsidee, aber wie gesagt, mehr dazu später.

Lieben Gruss,Patricia

Und nicht vergessen: Mimachen! “I love what I do”!

“I love what I do” - Tag 28

Dezember 30th, 2007

Fast einen Monat ist “I love what I do” nun online kurz vor dem Jahreswechsel. Trotz Adventszeit, stressigem Jahresendgeschäft bei vielen unserer Kunden und uns selbst und der Weihnachtspause, die immer noch andauert (wie schön!), haben wir in diesem einen sehr speziellen Monat viele Menschen erreicht.

Wir haben zum Nachdenken angeregt. Auch zur Reflexion: Waren die Schritte, die ich bisher gegangen bin, vielleicht doch bedeutender als ich dachte? Habe ich doch schon das erste Etappenziel erreicht? Bin ich auf dem richtigen Weg? Habe ich morgens Lust, das warme Bett zu verlassen? (Anm. natürlich nicht JEDEN Tag zu dieser Jahreszeit!)

Der Konsenz ist als kleines Start-Resumé wohl der, dass es sich lohnt, sich für die eigenen Pläne und Wünsche einzusetzen, anzupacken halt. Und nicht zu warten, bis sich die Umstände, Rahmenbedingungen, der Vorgesetzte, die wirtschaftliche Lage oder ? ändern. “I love what I do” lebt, wie Hubert Schwarz so treffend beschreibt, vom eigenen Antrieb. Von der Lust und dem Feuer, das, was man wirklich will, zu tun.

Genau das möchte ich kurz vor Jahresende noch einmal betonen. Tun Sie etwas, woran Ihnen wirklich liegt. Ändern Sie - wenn nötig - den Kurs, fangen Sie ganz neu an, packen Sie die Dinge, die seit 5 Jahren als Wunschtraum in Ihren Schubladen liegen, an. Nehmen Sie es in die Hand, freuen Sie sich an Ihren Ideen. Und suchen Sie Menschen, die Sie begeistern können, mit denen Sie sich gemeinsam freuen können, auf deren Feedback Sie sich verlassen können.

Wenn etwas nicht klappt, macht nichts! Ändern Sie Ihre Strategie. Oder gehen Sie gleich noch mal über Los. Und starten neu durch. Und vielleicht noch mal und noch mal und noch mal.

Apropos gehen Sie nicht über Los: Weihnachten gab es bei uns wunderbare Geschenke, die wir dank der freien Tage gerade sehr geniessen: Spiele und Spielerweiterungen zu Catan! Ja, wir sind Siedler-Fans. Und für leidenschaftliche Siedler gibt es viel zu tun auf Catan. Denn jede neu gebaute Insel ist wieder ein ganz neues Land mit neuen Gebieten, Wüsten, Strassen, Siedlungen, Städten, Metropolen sowie edlen und weniger edlen Bewohnern. Eintauchen in diese Welt macht Spass und fordert heraus. Hier ist Flexibilität, geschicktes Handeln, Kooperieren, das Aufhalten von Barbaren, und vor allem eins gefragt: Neu starten nach Niederlagen! Immer wieder Niederlagen. Und - oh Wunder! So manches Mal gab es den grössten Triumph nach der schlimmsten Niederlage. Das größte Fiebern, die höchste Motivation gibt es immer gerade dann, wenn Land weg bricht, die Rohstoffvorräte komplett geplündert sind oder die mühevoll aufgebaute Seeflotte den Piraten zum Opfer gefallen ist. Jetzt erst recht, oder?

Aufgeben gilt nicht! Das gilt übrigens nicht nur auf Catan!

Nun, morgen am letzten Tag des Jahres schreibe ich noch einmal. Dann mit den noch nicht ganz vollendeten Do´s und Don´ts fürs neue Jahr. Was diese genau bedeuten - dazu morgen mehr.

Lieben Gruss, Patricia